Montag, 6. Juni 2016

Vielleicht klappt es ja morgen ... Liebe in Würzburg - Mila Summers (Rezi Jasmin)

"Sophia ist eine ganz normale Frau mit einem ganz normalen Leben. Bisher. Denn von einem Tag auf den anderen ist es aus mit der Beschaulichkeit und ihr Leben in Würzburg wird gehörig auf den Kopf gestellt: Sophia muss nicht nur entdecken, dass ihr Verlobter Kai sie betrügt, auch beruflich läuft so einiges aus dem Ruder. Und als wäre das alles nicht genug, sind da plötzlich diese geheimnisvollen haselnussbraunen Augen, die Sophia auf einem Foto entdeckt hat und die ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen. Als sie sie dann schließlich im wahren Leben wiedertrifft, ist es sofort um Sophia geschehen. Doch die Umstände dieser schicksalhaften Begegnung könnten kaum komplizierter sein …"

Die Autorin

Mila Summers wurde 1984 in Würzburg geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter lebt. Sie studierte Europäische Ethnologie, Geschichte und Öffentliches Recht und erfüllte sich mit der Veröffentlichung ihres ersten märchenhaften Kurzromans "Küss mich wach" einen großen Traum. Wenn sie nicht gerade Windeln wechselt, auf Reisen geht oder in den Büchern schmökert, die sich auf ihrem SuB häufen, gilt ihre Leidenschaft dem Schreiben humorvoller und romantischer Geschichten. 

Das Cover



Das Cover gefällt mir richtig gut. Es zeigt den mysteriösen jungen Mann mit den haselnussbraunen Augen, die Sophia sofort in ihren Bann gezogen haben. Die junge Frau daneben ist übrigens Sophia. 

Der Schreibstil

Was soll ich dazu noch sagen? Ihr wisst ich bin vernarrt in Milas Schreibstil. Sie schreibt mit einer Leichtigkeit und doch irgendwie tiefgründig. Ich kann es nicht genau beschreiben, aber es ist sehr sehr selten in der Autorenwelt. Ich bin mega stolz Mila seit dem ersten Buchbaby begleiten zu dürfen. <3

Der Inhalt

Sophia ist ein Pechvogel! Ihr Verlobter übertritt eine Grenze nach der Anderen und macht ihr das Leben schwer. Ein kleiner Junge hüpft neben ihr fröhlich durch Regenpfützen und spritzt sie von oben bis unten nass. Ihr Kaffeebecher ist undicht und verteilt seinen Inhalt auf ihrem Mantel und um das Chaos perfekt zu machen, rutscht eine Frau mit ihrem Fahrrad aus und fährt sie um. Ihre Sachen sind jetzt nicht nur komplett durchnässt, sondern zusätzlich noch schlammig. Das ganze wird noch getoppt als sie zur spät auf Arbeit kommt und ihr dort noch ein verschollener Onkel erklärt, dass sie seine Nachfolgerin als Geschäftsführerin werden soll. Und mittendrin wird sie einfach diese haselnussbraunen Augen nicht mehr los. Chaos pur also!

Das Fazit


Sophias Geschichte gleicht einer wahren Achterbahnfahrt und doch führt sie zu einem tollen Happy End. Die arme Sophia tat mir manchmal wirklich Leid. Sie stapft quasi von einem Unglück ins andere und geht manchmal auch wirklich blauäugig an die Sachen ran. Doch am Ende wird sie für ihre Strapazen belohnt. Die Geschichte an sich war mal wieder toll. Mila eben. ;-) Schade fand ich, dass die beiden Protas so schnell "zu Potte" kamen. Ich war gedanklich noch bei Schritt 1, da waren die beiden schon voll im Geschehen. :D Trotzdem schadet das dem Buch in keiner Weise und die Geschichte lässt sich wie gewohnt flüssig und mit Spannung bis zum Schluss lesen. <3

Vielleicht klappt es ja morgen ... bekommt von mir 3,5 Federblüten. <3

-J :*

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