Samstag, 2. April 2016

Die Feenjägerin - Elizabeth May (Rezi Jasmin)

"Ballsaison im Edinburgh des Jahres 1844: Jeden Abend verschwindet die junge und bildschöne Aileana Kameron für ein paar Stunden vom Tanzparkett. Die bessere Gesellschaft zerreißt sich natürlich das Maul über sie, aber niemand ahnt, was die Tochter eines reichen Marquis während ihrer Abwesenheit wirklich tut: Nacht für Nacht jagt sie mithilfe des mysteriösen Kiaran die Kreaturen, die vor einem Jahr ihre Mutter getötet haben – die Feen. Doch deren Welt ist dunkel und tückisch, und schon bald gerät Aileana selbst in tödliche Gefahr ..."

Die Autorin

Elizabeth May wurde in Kalifornieren geboren, wo sie auch ihre ersten Lebensjahre verbrachte, bevor sie nach Schottland zog. Sie studierte Anthropologie an der Universität von St. Andrews und schreibt derzeit an ihrer Doktorarbeit. Wenn sie sich nicht gerade der Wissenschaft widmet, stürzt sie sich mit Begeisterung in fantastische Welten. Die Autorin lebt zusammen mit ihrem Mann in Edinburgh. 


Das Cover


Ich finde das Cover total genial. Aileana, die Prota, hat wirklich tolle Augen. Genau so wie auf dem Cover hatte ich sie mir tatsächlich auch vorgestellt. Sie erinnert mich aber auch ein bisschen an Merida. :D 


Der Schreibstil

Also am Anfang war der Schreibstil klasse. Die Idee hat mich echt fasziniert und ich war total gebannt. Mein Fehler war es wahrscheinlich das Buch wegzulegen, denn nach der anfänglichen Euphorie, fand ich es einfach nur noch schleppend und extrem langatmig. 

Der Inhalt

Aileanas Mum wurde von einer Fee getötet. Feen sind nämlich keine kleinen, süßen und flatternden Lebewesen. Feen sind blutrünstig und mordlustig und die Fee die Aileanas Mutter das angetan hat, ist die Schlimmste von allen!!!! Aileana macht es zu ihrer Aufgabe, diese Fee zu finden und ihre Mutter zu rächen. Dabei trifft sie Kieran. Kieran ist selbst eine Fee, der es sich aber zur Aufgabe gemacht hat seinesgleichen zu jagen und zu töten. Wird er Aileana bei ihrem Plan helfen?

Das Fazit

Am Anfang war ich total gebannt und konnte das Buch gar nicht mehr weglegen. Die Story ist wirklich einzigartig und gerade das starke Auftreten von Aileana fand ich klasse. Diese Euphorie ist allerdings schnell verflogen, da es sich einfach nur noch gezogen hat. Es passierte nichts weiter. Sie haben gekämpft - Aileana wurde verwundet - Aileana hat alleine gekämpft - sie wurde noch schlimmer verwundet. Man hat zwar auch etwas Hintergrundgeplänkel aber so wirklich herausragend war das auch nicht. Das Buch hat sehr gut angefangen, aber zur Mitte hin war dann einfach die Luft raus. Vielleicht geb ich der Feenjägerin später nochmal eine Chance. 


Die Feenjägerin bekommt von mir 3 von 5 Federblüten.

Küsschen,
Eure J :-* 

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